Kretschmer caricaturiza el aula
Studieren heute
In unserer Studentenzeitung unipress gefunden: eine Karikatur von Martin Kretschmer zum Thema Studieren heute.
The World Out There - Berichtenswertes
"als trügen wir etwas in uns, dass einer anderen welt entsprungen ist"
Ferienhaus Schmidl, Hof 51, A-9844 Heiligenblut, am Großglockner Nationalpark Hohe Tauern
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"Klangallee" entstand als Auftragsarbeit eigens für die Landesgartenschau in Fulda und war dort zum ersten mal zu hören. In 16 Bäumen der Allee sind Lautsprecher installiert. Der Zuhörer durchschreitet die Musik und bewegt sich im Klangbild. Vorauseilende Rhythmen oder entgegenkommende Melodien lockern die strenge Geometrie der Allee auf.
Nikolaus Federmann (* 1506 in Ulm, † Februar 1542 in Valladolid) war Handelsagent der Welser und Entdecker.
Als Agent der Augsburger Welser brachte der Ulmer Bürgersohn 1529/30 Siedler und Bergleute von Sevilla nach Coro in Venezuela. Vom Statthalter Ambrosius Dalfinger zum Stellvertreter ernannt, unternahm er im September 1530 ohne Erlaubnis einen Entdeckungszug ins nördliche Stromgebiet des Orinoco auf der Suche nach dem "Südmeer" (Pazifik). Sein Ziel, einen neuen Handelsweg nach Asien zu erschließen, erreichte er nicht. Wohl aber rückte ihn sein später als Indianische Historia erschienene Reisebericht in ein so gutes Licht, dass er als Generalkapitän eingesetzt wurde und 1534/35 mit dem neuen Statthalter Georg Hohermuth von Speyer erneut nach Venezuela ging.
1536 unternahm er, inzwischen zum Statthalter ernannt, eine zweite Expedition auf der Suche nach dem sagenhaften El Dorado. Er zog zunächst am Ostrand der Kordillere entlang, erzwang - dem Salzhandelsweg folgend - den Übergang über die eisigen Anden und stieß auf die Spuren der Hochkultur der Chibcha, deren Reich indessen bereits von Jimenez de Quesada zum größten Teil erobert und besetzt worden war. Gemeinsam mit Sebastián de Belalcázar gründeten die Rivalen Bogotá.
Federmann versuchte seine Ansprüche zunächst in Gent, schließlich in Valladolid vor dem Indienrat zu verteidigen. Von den Welsern der Untreue bezichtigt, von der Inquisition als Lutheraner verdächtigt, starb er im Februar 1542 in Valladolid.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_Federmann
The German colonization of the Americas consisted of a failed attempt to settle Venezuela in the 16th century.
The Augsburg banking families of Anton and Bartholomeus Welser obtained rights to Venezuela from Charles V, Holy Roman Emperor and king of Spain in 1528. These rights were negotiated by Heinrich Ehinger and Hieronymus Sailer, either independently or as agents of the Welsers. However, by 1531, the Welsers certainly controlled the privilege. A colonization scheme was set up, with Ambrosius Ehinger arriving as governor in 1529. He explored the interior in search of the gold of El Dorado. Ehinger had left Seville on 7 October 1528 with the Spaniard García de Lerma and 281 settlers. At Santo Domingo, de Lerma with 50 companions left for his mission to Santa Marta, to reestablish Spanish control following the murder of the governor there. Ambrosius Ehinger and the remainder headed for the Venezuelan coast and landed on 24 February 1529 at Coro. Other German governors followed: Nikolaus Federmann, Georg Hohermuth von Speyer, Philipp von Hutten, who also engaged primarily in the search for gold. Federmann traveled over the Andes to Bogotá, where he and Sebastián de Belalcázar initially contested Jiménez de Quesada's claims to that province. German miners were brought over, as well as 4,000 African slaves to work sugar plantations. By 1541 disputes had arisen with Spain, and the bankers were stripped of control of their colony in 1556.
Many of the German colonists died from tropical diseases or hostile Indian attacks during frequent journeys deep into Indian territory in search of gold.
Gut siehst du aus, sagte neulich eine Kollegin zur anderen. Ja, nicht wahr, entgegnete diese. Alles neu. Und zeigte dabei auf ihren Formbusen.
Schönheits-OP ist in Kolumbien wie Blinddarm rausnehmen oder Weisheitszahn ziehen. Jeder kann es, jeder will es, jeder macht es.
Klar, dass die Zeitschrift Semana Ernesto Andrade zu einem der 40 wichtigsten Kolumbianer unter 40 gekürt hat. Neben zehn Politikern, neun Künstlern und sechs Anwälten hat Andrade es als einziger Arzt in das Ranking geschafft. Andrade ist Schönheitschirurg. Sein Spezialgebiet beginnt dort, wo bei anderen das Rückgrat aufhört.
Das Bild zeigt einen 25-jährigen Brad-Pitt-Verschnitt mit braunen Augen und niedlichen Grübchen. In Wahrheit ist Andrade 40 und trägt zum Botox-Lachen Udo-Walz-Fönfrisur.
Andrade, so erfährt man im Begleittext, ist Schöpfer einer neuen Technik der Abdomen-Chirurgie, die die Po-Plastik in der ganzen Welt revolutioniert hat. Nicht nur in Holland, Schweden und Spanien werden Hintern nach seinem Vorbild geformt, auch in den USA, Nicaragua und Mexiko.
Andrade, so liest man weiter, ist "zwischen Stetoskopen aufgewachsen". Auch sein Vater und Großvater waren Ärzte. Er entdeckte die Schönheitschirurgie als Mittel gegen seinen pubertären Minderwertigkeitskomplex. Heute arbeitet er in den USA.
Vielleicht ist es kein Wunder, dass ein Land so viele Schönheitschirurgen hervorbringt, in dem Menschen mit Macheten und Motorsägen traktiert werden. Vielleicht ist das aber auch nur ein besonders hässlicher kolumbianischer Witz.